
JULIA
PFEIFFER
5. bis
13. März 2005
Fotomontage,
Zeichnung, Video

Die
Arbeiten von Julia Pfeiffer sind Ausdruck eines geschlossenen und
gleichzeitig durchlässigen Kosmos.
In einer breiten Palette von Ausdrucksformen - Fotomontagen, Zeichnungen,
Videos, formuliert Pfeiffer ihr vieldeutiges und abgründiges
Weltbild.
Kollektive Erinnerung und privater Erzählwahn mischen sich ebenso
wie Ornamente und narrative Strukturen
und formulieren eine moderne Spiritualität, die aber in ihren
Grundzügen analytisch bleibt.
Die Schärfe der Fotografie wird zugunsten eines imaginativen
(Bühnen)Raumes verwischt.
Ein immer wiederkehrendes Motiv aller Arbeiten ist die Verkleidung,
die Maske.
Das mimetische Spiel wird in seiner kathartischen Funktion ebenso
gefeiert wie der lähmenden Angst Ausdruck verliehen wird, das
ewig gleiche im Spektakel zu repetieren.